BMBF FONA ERWAS

 

AP 3.3: Anwendung des Stufenkonzeptes auf typische Kläranlagen

Mit der Anwendung des Stufenkonzeptes an ausgewählten, repräsentativen Kläranlagen des Ruhrverbandes werden einerseits die inhaltlichen Handlungsempfehlungen für Ziele und Transformationspfade zu energieeffizienten Kläranlagen erarbeitet. Zum anderen wird die Methode zur Erarbeitung des Stufenkonzeptes getestet und somit die Praxistauglichkeit untersucht. Arbeitsschritte sind die Erarbeitung und Bewertung von Ziel-Kläranlagen und Leitbildern sowie die Beschreibung und Analyse von Transformationspfaden. Für die Ableitung von Ziel-Kläranlagen werden innovative Kläranlagenkonzeptionen erarbeitet, die sich als energieeffiziente Lösungen unter den spezifischen Szenarienbedingungen (Endpunkte) erweisen.

Bei der Beschreibung von beispielhaften Transformationspfaden wird die Ausgangssituation (repräsentative Kläranlagen) mit den Leitbildern im Rahmen von Investitionsabfolgen verbunden. Im ersten Schritt werden hierzu der Umbaubedarf und mögliche Reihenfolgen der Transformationsmaßnahmen (Investitionsabfolgen) beschrieben. Im zweiten Schritt werden Bedingungen für eine direkte Realisierung der Transformationspfade durch die Kläranlagenbetreiber analysiert. Ausgehend von Entscheidungskriterien (Wirtschaftlichkeitsüberlegungen, Budgetgrenzen, entgeltbezogene Strategien, Stand der Technik und rechtliche Erfordernisse) werden für die zentralen Investitionspunkte die notwendigen Rahmenbedingungen umrissen, die dann gelten müssten, damit die Kläranlagenbetreiber autonom eine Entscheidung entsprechend der Transformationspfade fällen würden.

Im Ergebnis lassen sich prinzipielle Transformationspfade beschreiben und vergleichend Aussagen zur Wirtschaftlichkeit der Transformationspfade und Flexibilität treffen. Die Erarbeitung erfolgt qualitativ, semiquantitativ und quantitativ unter Heranziehung der Möglichkeiten des Kostenmodells und der sich hierdurch bietenden Aussagen zur Entwicklung von Cash Flows und Kostenbarwerten.

 

Beteiligte Partner innerhalb des Arbeitspaketes

Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement Universität Leipzig

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Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik Leibniz Universität Hannover

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DHI-WASY

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Ruhrverband

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